Markus M. Mey

Über Markus

Persönlich schreiben. Sorgfältig einordnen.

Markus M. Mey nähert sich Fuß- und Schuhfetischismus aus einer persönlichen Perspektive — verbunden mit psychologischen, sexualwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen.

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Vita

Vier Jahrzehnte Erfahrung. Eine klare Haltung.

Autor, Erklärer und Perspektivwechsler: Markus M. Mey verbindet persönliche Erfahrung, fotografische Bildwelten und den offenen Dialog über Fuß- und Schuhfetischismus.

Markus M. Mey spricht seit rund 40 Jahren offen über ein Thema, bei dem die meisten Menschen lieber schweigen: den Fuß- und Schuhfetisch. Mit seinem Buch „Bin ich normal? Fuß- und Schuhfetisch verstehen“ hat er diese Erfahrung in ein Sachbuch übersetzt, das aufklärt, ohne zu belehren.

Die Faszination für Füße und vor allem für hohe Schuhe begleitet ihn seit seiner Kindheit. Als Schüler kaufte er einem Klassenkameraden seine erste gebrauchte Kamera ab — der Anfang einer Leidenschaft, die er später zum Beruf machte. 20 Jahre lang arbeitete er als Profifotograf mit eigenem Studio. Neben seinen Aufträgen entstanden zahlreiche freie Produktionen rund um High Heels, darunter eine eigene Posterserie. Mit der Kamera fand er einen Weg, innere Bilder sichtbar zu machen.

Schon früh ging er mit seiner Vorliebe an die Öffentlichkeit. In seiner damaligen Cocktailbar zeigte er Fotoausstellungen, die das Interesse der Medien weckten. In den 1990er-Jahren war er Gast in großen Talkshows des deutschen Fernsehens, unter anderem bei Hans Meiser, Arabella, Jürgen Fliege und Lilo Wanders. Dort lernte er, auch in unerwarteten Situationen klar zu bleiben und eine deutliche Grenze zwischen einer Vorliebe und einer Straftat zu ziehen.

Aus einem Onlinekurs, den er vor einigen Jahren entwickelte, entstand das Material für sein Buch. „Bin ich normal?“ verbindet persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Perspektiven. Es richtet sich an Menschen mit einem Fuß- oder Schuhfetisch, an ihre Partnerinnen und Partner und an alle, die das Thema verstehen wollen. Das Buch ist im Eigenverlag erschienen und auf Deutsch, Englisch, Italienisch und Portugiesisch erhältlich. Auf Instagram folgen ihm mehr als 27.000 Menschen aus aller Welt.

Derzeit entwickelt er einen neuen Onlinekurs, der Menschen helfen soll, über ihren Fetisch zu sprechen: in der Partnerschaft, im Freundeskreis und in der Gesellschaft. Ein zweiter Kurs richtet sich an Frauen, deren Partner einen Fuß- oder Schuhfetisch hat. Außerdem arbeitet er an einem zweiten, deutlich umfangreicheren Sachbuch, in dem viele Menschen aus der Community selbst zu Wort kommen.

Markus M. Mey lebt in Berlin, ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Erfahrung statt Expertenetikett

Als Experten im wissenschaftlichen Sinn sieht er sich bewusst nicht. Er ist weder Psychologe noch Therapeut, sondern Autor, Erklärer und Perspektivwechsler — mit dem Wissen aus vier Jahrzehnten und unzähligen Gesprächen. Seine Überzeugung: Wer einen Fuß- oder Schuhfetisch hat, ist nicht unnormal. Die Sexualität funktioniert wie bei anderen Menschen; nur der Auslöser kann ein anderer sein.

„Aufklärung beginnt dort, wo Scham nicht mehr das letzte Wort hat.“
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Warum diese Arbeit?

Weil Scham dort wächst, wo Sprache fehlt. Weil Klischees Beziehungen erschweren. Und weil Menschen mehr verdienen als schnelle Antworten auf komplexe Fragen.

Das Buch und diese Plattform verstehen sich als Einladung: offen hinzusehen, Begriffe zu prüfen und die eigene Geschichte nicht auf einen einzigen Aspekt zu reduzieren.

„Ich möchte weder dramatisieren noch verharmlosen. Ich möchte verständlich machen.“

Arbeitsweise

Vier Ebenen, klar getrennt.

01

Biografie

Persönliche Erfahrung wird als persönliche Erfahrung kenntlich gemacht.

02

Forschung

Primärquellen und offizielle Klassifikationen werden bevorzugt.

03

Interpretation

Einordnung wird nicht als gesicherter Fakt ausgegeben.

04

Korrektur

Relevante Seiten erhalten Review-Daten und transparente Aktualisierungen.